Ex-Gitarrist von Judas Priest erzählt uns von unveröffentlichten Songs

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K.K. Downing sprach kürzlich in einem Interview über die Zusammenarbeit mit S/A/W, zu denen Mike Stock, Matt Aitken und Pete Waterman gehören, die für Hits von BANANARAMA, Rick Astley und Kylie Minogue bekannt sind. Anfang 1988 verbrachten JUDAS PRIEST und S/A/W vier Tage in einem Studio in Paris und nahmen drei Titel auf – eine Coverversion von THE STYLISTICS‘ „You Are Everything“ und zwei S/A/W-Titel („Runaround“ und „I Will Return“). Die PRIEST-Mitglieder erklärten später, dass es sich nur um ein Experiment gehandelt habe, dessen Ergebnis der Öffentlichkeit nie vorgestellt wurde. Auf die Frage, ob K. K. sei gegen die Freigabe, antwortete er:

„Das war so eine Sache. Jedenfalls war unser Manager mit Pete Waterman befreundet; sie waren seit Jahren befreundet. Und ich glaube, Pete ist nach Dänemark geflogen, als wir dort aufgenommen haben; ich glaube, es war das ‚Ram It Down‘-Album, wenn ich mich richtig erinnere. Aber wir haben Pete getroffen, und Pete ist ein toller Typ. Die gesamte Crew war sehr talentiert. Sie schlugen einfach vor, nach Paris zu fliegen und dort ein paar Tage zu verbringen und ein paar Tracks aufzunehmen, was wir dann auch taten. Und so trafen wir uns mit den Jungs. Die Vorbereitung war großartig, und sie haben es uns so einfach wie möglich gemacht. Und wir haben drei Tracks aufgenommen.

Ich glaube, ich und Glenn [Tipton, der Gitarrist von PRIEST] sagten, dass wir diese Tracks nicht veröffentlichen sollten. So sehr wir sie auch mochten, so toll sie auch klangen – sie waren alle echte Profis – es war einfach nicht das Richtige für uns. Wir sind also bei unserer Meinung geblieben. Und auch jetzt denke ich persönlich, dass es die richtige Entscheidung war. Aber niemand – nicht unser Manager, nicht Pete, nicht Stoke, nicht Aitken – keiner von ihnen hat uns jemals etwas davon erzählt. Es war unsere Entscheidung, und sie haben sie gelassen hingenommen. Und das war das Ende der Geschichte. Es ist einfach daneben gegangen. So ist das nun mal.“

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